Provisioning
Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Provisioning?
Kurz gesagt: Als Versorgungsprozess bzw. »provisioning process« wird ein Prozess bezeichnet, der nötig ist, um einen Anwender eines IT-Systems mit den grundsätzlichen Voraussetzungen für seine Tätigkeit auszustatten. Benutzer-Provisioning und Passwortverwaltung werden über den gesamten Arbeitsplatzzyklus eines Benutzers hinweg automatisiert.
In kleineren Netzwerken wird Provisioning meist direkt über systemspezifische Administrationswerkzeuge wie zum Beispiel die Management Konsole oder dem Explorer abgebildet. Diese Vorgehensweise ist häufig ineffektiv und stößt zudem schnell an ihre Grenzen.
Das automatische Konto-Provisioning ist ein erster Schritt hin zu einer föderierten Identität, und gleichzeitig ist es von grundlegender Bedeutung für das Identitäts- und Zugriffsmanagement. Wenn man eine Strategie für das automatisierte Konto-Provisioning für eine bestimmte Umgebung festlegt, muss man eine Reihe von Faktoren in Betracht ziehen, die sowohl konzeptueller wie technischer Natur sind.
Wann kommt Provisioning zum Einsatz?
Selbst in kleineren Firmen kann es notwendig sein, Benutzerkonten sowohl in Active Directory als auch in CRM-Systemen wie SAP oder Peoplesoft zu konfigurieren. Vielleicht ist sogar ein großes, heterogenes Netzwerk im Einsatz, bei dem Benutzerkonten einerseits in Active Directory, andererseits in einem Novell- oder Unix-basierenden Netzwerk existieren.
Konto-Provisioning und Identitätsmanagment erfüllen eine Reihe von Funktionen in Firmen aller Größen. Sie stellen einen wichtigen Schritt Richtung Single-Sign-On dar (sogar in gemischten Umgebungen) und sie verhindern die Sicherheitsprobleme, die entstehen, wenn Konten für denselben Mitarbeiter in mehreren Identitätsspeichern ohne feste Abläufe erzeugt beziehungsweise gelöscht werden.
Woran erkennt man den Bedarf an Provisioning?
In den meisten Unternehmen, wird die EDV Abteilung schlecht, zu spät oder überhaupt nicht über Änderungen im Personalbestand informiert. Die Folgen sind klar; Mitarbeiter haben einen Schreibtisch mit PC aber kein Benutzerkonto, Sicherheitslücken und Frustrationen auf Seiten der EDV Abteilung entstehen usw..
Bei den folgenden Menüpunkten finden Sie Erläuterungen zu dem Bedarf, dem Nutzen, zu Lösungen sowie zu der FASTER Projekterfahrung seit 1998 in dem Bereich Provisioning: