Happy Birthday Computer-Maus und frohe Weihnachten

Von Eva Eckle

FASTER Software – 18. Dezember 2018
Die vergangenen zwölf Monate waren aus technischer Sicht durchaus ereignisreich: von dem erneuten Breitband-Versagen in Deutschland, der weltweit rasant fortschreitenden digitalen Transformation sowie den spektakulären Weiterentwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz über den Abschied von der CeBIT, der weltgrößten IT-Messe bis hin zum Geburtstag der Computer-Maus.

Natürlich nicht zu vergessen die Auswirkungen durch die Einführung des Zeitfressers DSGVO. Die Aufarbeitung von ca. 100 verworrenen Artikeln stellte vor allem kleinere und mittlere Unternehmen vor immense Herausforderungen, mit zum Teil skurrilen Folgen. Während auch wir unseren »Spaß« mit der Umsetzung der DSGVO-Richtlinien hatten, wurden überall Webseiten – zumindest zeitweise – sogar abgeschaltet. Wie zum Beispiel »Private Blogs, Fußballblogs oder eine Kindertagesstätte, weil ihre Betreiber sich von den Regeln der DSGVO überfordert sahen. Selbst die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf hatte ihre Webseite seit Inkrafttreten abgeschaltet«, wie die FAZ berichtete. In einem extremen Fall wurde sogar die Nutzung der eigenen Maus einfach verweigert, hatte man den neuen Datenschutzregeln nicht zugestimmt.

Hier bei FASTER ist der kleine Nager als treuer Begleiter bei der täglichen Arbeit nicht wegzudenken. Der diesjährige 50. Geburtstag gibt auch gerne Anlass auf die Entstehungsgeschichte des allseits beliebten Eingabegerätes zu schauen.

Ein Meilenstein in der Computer-Geschichte
Lange bevor der erste Personal-Computer auf den Markt kam, demonstrierte am 9. Dezember 1968 der Tüftler Douglas C. Engelbart erstmals eine Computermaus. Es gingen dann allerdings noch über zehn Jahre ins Land, bevor die Maus mit dem Apple-Macintosh für ein Massenpublikum verfügbar wurde. Er hatte sich jahrelang mit dem Entwurf eines Gerätes beschäftigt, das die Interaktion zwischen einem Menschen und einem Röhrenbildschirm erlaubt. Denn diese waren unglaublich kompliziert zu bedienen: Um mit der Maschine kommunizieren zu können, musste man lange Befehlsfolgen eintippen oder vorab in Lochstreifen gestanzte Befehle einlesen.

Wie es zu dem Namen kam
Diese Originalmaus, die in einem Holzgehäuse untergebracht war, enthielt ein Rad, das die Bewegung des Gerätes in Cursorbewegungen auf dem Bildschirm umsetzte. Ein Mitarbeiter Engelbarts meinte, das Holzkästchen sähe mit der roten Taste oben und dem Kabel hinten aus wie eine Maus. Der Name blieb. Die 90-minütige Live-Präsentation auf der »Fall Joint Conference«, die in einem Video für die Nachwelt erhalten geblieben ist, ging als »Mutter aller Demos« in die Geschichte ein.

1984 dann der Durchbruch für die Maus
Steve Jobs übernahm 1979 das Konzept der grafischen Bedienoberfläche. Apples »Lisa« war der erste Computer, der für die Maus ausgelegt war. Mit dem Macintosh erreichte die Maus 1984 dann den Durchbruch. Dieser Erfolg beeindruckte wiederum Bill Gates so sehr, dass er sich von der Kommandozeile von MS-DOS verabschiedete und nach dem Vorbild des Macintosh dann Maus und Icon als Standard bei Windows einführte.

Über 30 Jahre später ist die moderne Maus zwar technisch kaum noch mit ihrem Ur-Vater zu vergleichen, im Kern ist sie jedoch bis heute nahezu unverändert. Ein zeitloses Design das wir bei der täglichen Arbeit nicht missen wollen und das uns wohl noch viele Jahre begleiten wird.

In diesem Sinne wünschen wir der Maus alles Gute zum 50igsten
und allen anderen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

Ihr Team von
FASTER Software

 


Quellenangaben:

[1] crn.de – Die »Mutter aller Demos« veränderte die Welt / Die Maus wird 50.
https://www.crn.de/server-clients/artikel-118781.html?cid=CRNnewsletter-weekly-html

[2] faz.net – Was der neue Datenschutz angerichtet hat
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/skurrile-folgen-der-dsgvo-15609815.html